Neuigkeiten

Stakeholder und Partner Meeting 2020 in Zwolle

29.01.2020, Osnabrück / Zwolle Medikamente im Wasser unerwünscht – Abschluss des MEDUWA-Projektes mit einem Partnertreffen in Zwolle – Wie lassen sich Medikamente und multiresistente Mikroorganismen im Umweltkreislauf reduzieren? Dies ist die zentrale Frage des bis Herbst laufenden grenzüberschreitenden Projektes MEDUWA (MEDikamente Unerwünscht im WAsser). Am Mittwoch, 12. Februar, und Donnerstag, 13. Februar, treffen sich die Partner des deutsch-niederländischen Projekts in der Hansestadt Zwolle (Niederlande) zu einem abschließenden Meeting. Lesen Sie hier das Programm (auf Englisch) Program MEDUWA SH & PP Meeting_11022020, die MEDUWA Declaration 2020 über die Emission von Human- und Tierarzneimitteln, die am 13. Februar 2020 gemeinsam unterzeichnet wird, sowie die Pressemitteilung (auch als pdf-Version).

Messung an der Vechte, Foto: Jürgen Berlekamp

INTERREG Forschung zu plasmaaktiviertem Wasser

18.01.2020, Im Rahmen des INTERREG Deutschland-Nederland Projekt MEDUWA-Vecht(e) erforschten Martien Graumans, Wilfred Hoeben, Frans Russel und Paul Scheepers die Effekte von thermischem, plasmaaktiviertem Wasser und UV/H2O2 Anwendung an Leitungswasser. Diese Anwendung ist eine von mehrfachen Innovationen, die Teil des MEDUWA-Projektes sind. Dieses verfolgt einen holistischen Ansatz, um Arzneimittelrückstände im Wasser und der Umwelt zu reduzieren.

Denn bisher ist es für viele Kläranlagen nicht möglich diese Rückstände aus dem Abwasser zu filtern, sodass sie in die Umwelt gelangen können. Nach Ansicht der Autoren können oxidative Abbauschritte eine wichtige Ergänzung zur Reinigung von Abwasser sein.

Plasmaaktivierts Wasser, Foto: Martien Graumans

In ihrer Forschung werden sowohl Messungen mit thermischer Plasma-Aktivierung sowie einer UV/H2O2 Behandlung durchgeführt. Beide Arten werden an dem Arzneistoffe Cyclophosphamid angewendet und deren Wirkung auf die Reduktion des Stoffes analysiert.

Ihre Forschung zeigt, dass durch eine spezifische Anwendung der Methoden ein vollständiger Abbau des Medikaments erfolgte und keine Rückstände mehr vorhanden waren. Dennoch besteht weiterer Forschungsbedarf zu thermischem plasmaaktiviertem Wasser, um die Anwendung weiter zu spezifizieren.

Mehr Informationen finden sie in dem aktuellen Paper Graumans et al. (2020): Oxidative degradation of cyclophosphamide using thermal plasma activation and UV/H2O2 treatment in tap water. Environmental Research. 182: 109046.

Anmeldung für das Stakeholder und Partner Meeting 2020 in Zwolle

10.01.2020, Am 12. und 13. Februar 2020 finden in Zwolle, Niederlande, die nächsten und letzten Stakeholder & Projekt Partner Meeting des INTERREG-VA MEDUWA-Vecht(e)-Projekts, statt.

Neben inspirierenden Sessions über die Reduzierung von Medikamenten und multiresistenten Bakterien im Wasser, diskutieren wir an diesen beiden Tagen verwandte Themen wie Klimawandel und Wasserqualität, Klimawandel und das Infektionsrisiko durch Erholung in unkontrolliertem Oberflächenwasser sowie den starken Anstieg multiresistenter Pilze in unserer Umwelt.

Für den Austausch über die Innovationen von verschiedene Interessengruppen aus dem Tiergesundheit, dem Bereich Human Health und Politikberatern haben wir ausreichend Freiräume eingeplant. Darüber hinaus blicken wir in diesen Tagen zurück auf was in MEDUWA erreicht wurde, was aus MEDUWA und seinen Innovationen gelernt wurde und wie sie die EU-Politik beeinflussen können. Mit all diesen Aktivitäten hoffen wir, Ideen für Folgeinitiativen in der Zeit nach MEDUWA zu entwerfen.

Unter “Upcoming Events” finden Sie das Programm und Informationen über die Anmeldung. Die Anmeldung schließt am 20.01.2020.

MEDUWA Nachwuchswissenschaftler auf internationalen Konferenzen

19.12.2019, 2019 war ein erfolgreiches und aufregendes Jahr für unsere Doktoranden des WP1. Gekennzeichnet ist dieses Jahr von der regen Teilnahme unserer Forscher an verschiedensten internationalen Konferenzen. Denn es ist insbesondere wichtig den MEDUWA Ansatz auch in der Forschung zu verbreiten. Vorgestellt wurden unteranderem das GREAT-ER Modell sowie eine Meta-Analyse zur Häufigkeit von Antibiotikaresistenzgenen in der Umwelt oder auch die Prognose von Antibiotikarückständen von Kläranlagen.

Im Folgenden möchten wir unseren Lesern gerne einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten unserer Doktoranden geben.

Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler

13.12.19, Herzlichen Glückwunsch an unseren Doktoranden Volker Lämmchen! Denn gleich zweimal erhielt er dieses Jahr eine Auszeichnung. Vergangenen Monat in Barcelona wurde er mit dem Nachwuchspreis der ICRAPHE geehrt. Thema seines Posters war „Georeferenced Modelling as Complementary Approach to Environmental Monitoring“. Ebenfalls erreichte er im September den 2. Platz der SETAC GLB in Landau. Fokus dieser Präsentation war „Das Vechte Informationssystem: Repräsentation von GREAT-ER -Simulationen auf einer Web GIS Plattform“.
Wir freuen uns sehr, dass das WIS unseres MEDUWA-Projektes durch die harte Arbeit unserer Wissenschaftler auf in der internationalen Wissenschaftscommunity Anerkennung findet.

Deutsch-niederländische Zusammenarbeit bei der Analyse der bakteriellen Kontamination des Vechte-Sees

09.12.2019, Im Rahmen des EU INTERREG-Projekts MEDUWA hat das Institut für Umweltsystemforschung (Universität Osnabrück) am Vechte-See zusammen mit dem European Centre of Excellance for Sustainable Water Technology (WETSUS, Leeuwarden/NL) am 16. Oktober 2019 zahlreiche Wasser- und Sedimentproben entnommen. Teilgenommen haben die Doktoranden Volker Lämmchen und Gunnar Niebaum, GIS-Experte Dr. Jürgen Berlekamp und Projektleiter Dr. Jörg Klasmeier (alle Osnabrück) sowie die WETSUS-Kollegen Bianca de Vries und Alicia Bornemann.
Die Probenahme in der Vechte (Zu- und Abfluss des Sees) und im See selbst wurde mit dem Kanu durchgeführt. Physikalisch-chemische Parameter wie pH-Wert, Leitfähigkeit und Sauerstoff wurden in-situ gemessen. Wasser- und Sedimentproben wurden in Glasflaschen abgefüllt und zum WETSUS-Labor zur Analyse von E.coli und resistentem E.coli (ESBL) transportiert. Aus den Analyseergebnissen erwartet das Projektteam wichtige Informationen über das Auftreten, die Eintragswege und die Funktion von Seen im Zusammenhang mit der bakteriellen Verunreinigung in Flusssystemen. Die Ergebnisse werden in Modellsimulationen der bakteriellen Kontamination des gesamten Vechte-Beckens einfließen.

In memoriam Arjen Hoekstra (1967 – 2019)

25.11.2019, Der Tod nimmt nicht weg, was wir im Leben geschaffen haben. Wir schätzen Arjens Beitrag zur Schaffung einer besseren Welt, insbesondere im Hinblick auf eine nachhaltige Wasserwirtschaft.
Das überlässt er uns allen, uns als Kollegen, seiner Frau und seinen Kindern, dem Rest der Familie und seinen Freunden, und durch seine vielen Veröffentlichungen, die er der Welt überlässt. Unsere Erinnerungen an ihn sind ein Beweis für den Fußabdruck, den er in uns hinterlassen hat. Auch die Universität Twente gedenkt Arjen und bietet die Möglichkeit eines digitalen Kondolenzformulares.
Die deutsch-niederländische MEDUWA-Projektkoalition.

PHOTO: RIKKERT HARINK

All Partner Meeting während der Antibiotic Awareness Week

22.11.2019, Das MEDUWA-Vecht(e) Projekt ist während der Antibitiotic Awarness Week der WHO aktiv dabei und das grenzüberschreitend! Und das mit unserem All Partner Meeting bei der Euregio. Das Treffen bietet eine besondere Möglichkeit für alle Projektpartner ihre neusten Ergebnisse zu teilen und die nächsten Schritte einzuleiten für den baldigen Abschluss des Projektes und darüber hinaus.

MEDUWA bei „Er is maar een gezondheid/Es gibt nur eine Gesundheit“ – Crossborder AMR Prevention – Symposium

22.10.2019, im Rahmen des Projekts EurHealth-1Health findet am 29. Oktober 2019 das OneHealth-Symposium „Er is maar een gezondheid / Es gibt nur eine Gesundheit- Crossborder AMR Prevention“ in Lingen statt. Die MEDUWA  Projektpartner Dr. Heike Schmitt, Dr. Jörg Klasmeier und Dr. Lucia Hernandez-Leal stellen ihre Einsichten aus dem MEDUWA Projekt zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit über resistente Bakterien und antibiotische Resistenzen im Vechtebecken vor. Weitere Informationen finden Sie im Programm und der Einladung.

Save the Date

Letztes MEDUWA-Vecht(e) Stakeholder- und Partnertreffen am 12. und 13. Februar 2020 in Zwolle

4.10.2019, Bei diesem Treffen möchten wir mit Ihnen gemeinsam auf das Gelungene sowie die Erfahrungen von MEDUWA und seinen 12 Innovationen zur Reduzierung von Arzneimitteln und multiresistenten Bakterien im Wasser zurückblicken. Zusätzlich möchten wir darlegen, wie die Innovationen zur Umsetzung der EU-Politik für Arzneimittel in der Umwelt beitragen können. Deshalb haben wir verschiedene Workshops entwickelt, um den Austausch über die Innovationen für verschiedene Anwender aus dem Veterinärmedizin, dem Gesundheitssektor und den politischen Entscheidungsträgern anzuregen.
Zusätzlich zu diesen Sitzungen werden Treffen zu diesen Themen organisiert:
– Klimawandel und Wasserqualität;
– Klimawandel und Infektionsrisiken der Erholung in unkontrollierten Oberflächengewässern;
– der starke Anstieg der multiresistenten Pilze.
Im Rahmen eines Dialogs mit Ihnen über diese Themen hoffen wir, Ideen für Folgeinitiativen in der Zeit nach MEDUWA zu generieren.

Deutscher Fonds öffnet Tür für niederländische Forschung und Entwicklung

30.9.2019, Um die Emission von Medikamenten und multiresistenten Bakterien zu bekämpfen, sind technische und soziale Innovationen erforderlich. Eine Reihe dieser Innovationen werden im Rahmen des MEDUWA-Projekts entwickelt. Aber es bleibt noch viel zu tun, um den Übergang zu einer nachhaltigeren Pharmabranche abzuschließen. Dies erfordert die Zusammenarbeit zwischen sozialen Sektoren, Disziplinen und Ländern sowie zusätzlichen Mittel.
Mit dem Fonds für nachhaltige Pharmazie ist die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) offen für die Finanzierung niederländischer KMU und Wissenspartner, die mit einem deutschen Partner an einem innovativen Beispielprojekt arbeiten, das einen klaren ökologischen Nutzen bringt.
Mehr zu dieser Mitteilung ist in dem Artikel über die Benign-by-Design-Medizin zu lesen, der im Pharmaceutisch Weekblad vom 27. September 2019 veröffentlicht wurde. Weitere Publikationen finden Sie hier.
Mehr Informationen: Alfons Uijtewaal, post@huizeaarde.nl

Niederländisches Apothekenmagazin zeigt erneutes Interesse an Arzneimitteln in der Umwelt

17.7.2019, Das „Pharmaceutisch Weekblad“ veröffentlichte erneut einen Artikel über die Umweltbelastung durch Medikamente. Im Mai 2019 wurde der MEDUWA-Ansatz in einem Artikel über die neue EU-Strategie für Arzneimittel in der Umwelt erwähnt. Zusätzlich wird im August 2019 MEDUWA in einem weiteren Artikel über die Entwicklung umweltfreundlicher Arzneimittel erwähnt.

Lesen Sie den ersten Artikel über den MEDUWA-Ansatz (auf Niederländisch) von Margarita Amador und Alfons Uijtewaal: Maak milieukringloop medicatie deel van gezondheidsbeleid, Pharmaceutisch Weekblad, Mei 24 2019.

Neues Stellenangebot im MEDUWA-Vecht(e) Projekt

25.06.2019, Im MEDUWA-Vecht(e) Projekt wird ab dem 15.8 eine Stelle frei als wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) als Projektmanager*in  (Entgeltgruppe 13 TV-L, 70 %). Mehr Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie auf der Homepage der Universität Osnabrück. Bewerbungsschluss ist der 03.07.2019.

WIS User Session an der Universität Osnabrück

14.06.2019, Am 19. Juni findet an der Universität Osnabrück ein WIS/GREAT-ER Workshop für die Partner des MEDUWA-Projekts statt. Ziel des Workshops ist, den Teilnehmern ein breiteres Verständnis von GREAT-ER (Geography-referenced regional exposure assessment tool for European rivers) und dem WIS (Watershed Information System) zu vermitteln.

Das von Geoplex entwickelte WIS ist eine der Innovationen, die im Rahmen von MEDUWA entwickelt wurde. Es soll eine Plattform sein, um die Interessengruppen über den aktuellen Stand der Arzneimittel im Vechtgebiet zu informieren. Derzeit beinhalten diese Informationen hauptsächlich Daten über einen zuvor ausgewählten Satz von 15 Referenzverbindungen und deren vorhergesagte Konzentrationen im Einzugsgebiet. Die Vorhersagen werden an der Universität Osnabrück mit dem GREAT-ER-Modell gemacht. Anhand von Modellsimulationen können Pharmakonzentrationen im Einzugsgebiet ohne umfassende Überwachung bewertet werden. Darüber hinaus können verschiedene Durchflussbedingungen berücksichtigt werden (niedriger Durchfluss, mittlerer Durchfluss). Nach seiner Einrichtung kann das Modell verwendet werden, um verschiedene Maßnahmen zur Emissionsminderung a priori zu bewerten (z.B. Ausstattung einer Kläranlage mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe, Reduzierung des Arzneimittelverbrauchs,….).

Der beste Weg, sich einem so komplexen Werkzeug zu nähern und den Grad der Abstraktion zu reduzieren, ist die Auseinandersetzung mit dem Modell selbst. Beim WIS/GREAT-ER-Workshop werden die Teilnehmer unter Anleitung der Partner der Universität Osnabrück und der Mitarbeiter von Geoplex genau dies tun.

Global Goals Event an der Fachhochschule HAN in Nijmegen

23.05.2019, Am 22. Mai 2019 organisierte die Stichting Huize Aarde (Alfons Uitjewaal) im Rahmen der Global Goals Event an der HAN Fachhochschule in Nimwegen einen Workshop über mögliche Antworten des Gesundheitswesens auf den medizinischen Umweltzyklus. Der MEDUWA-Ansatz wurde darin vorgestellt. Die Teilnehmer (hauptsächlich aus dem Gesundheitswesen) wurden eingeladen, das Thema aus wirtschaftlicher, technischer, sozialer und ethischer Sicht anzugehen und zu teilen, was sie selbst tun könnten.

Vorlesung in Grüner Pharmazie an der Universität Leiden

21.05.2019, Am 20. Mai hielten Margarita Amador und Alfons Uijtewaal eine Vorlesung am medizinischen Zentrum der Universität Leiden in den Niederlanden. Im Fokus stand dabei die Notwendigkeit eines Übergangs zur grüner Pharmazie.

Bereits zum zweiten Mal fand diese Vorlesung nun statt. Die Masterstudierende zeigten zu diesem Thema große Interesse und Ideenreichtum. Ein zentrales Thema, das von den Studenten 2018 angesprochen wurde, war, wie eine nachhaltige Pharmazie in Ländern aussieht, die keine High-Tech-Wasseraufbereitungsanlagen usw. haben.

SETAC Europe, 29. Jahrestagung der SETAC Europa

26.03.2019, Vom 26. bis 30. Mai 2019 findet in Helsinki die nächste Konferenz der Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC) statt, siehe Link. Es handelt sich um eine fünftägige Veranstaltung mit einer Vielzahl von Fortbildungsmöglichkeiten zu aufkommender Forschung, regulatorischen Entwicklungen und den neuesten Methoden der Umwelttoxikologie und Chemie. Die Konferenz wird von 2.000 bis 2.500 Wissenschaftlern, Gutachtern, Aufsichtsbehörden und Managern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung besucht, die durchschnittlich 60 Länder vertreten. Dieses Treffen bietet eine einzigartige Vernetzungsmöglichkeit und die Gelegenheit zur Zusammenarbeit über das Treffen hinaus.

Save the date: 19. Juni 2019: VVM Café Wasserverschmutzung durch Medikamente mit Alfons Uijtewaal

31.02.2019, The Knowledge and Relationship Network for Environmental Professionals, VVM, organisiert einen Abend zum Thema Wasserverschmutzung durch Medikamente: Probleme und Lösungen. Nach dem Gebrauch gelangen Medikamente und deren Umsetzungsprodukte über die Toilette, Kläranlagen, Boden und Luft in das Oberflächenwasser. Jedes Jahr sind enorme Mengen involviert. Was sind die möglichen Folgen für Gesundheit und Ökologie? Und was kann die Wasserwirtschaft zu einem effektiveren Ansatz beitragen? Diesen Fragen geht das VVM-Cafés zu diesem Thema am 19. Juni nach. MEDUWA-Initiator Alfons Uijtewaal der Stiftung Huize Aarde wird die Umweltaspekte und die möglichen Folgen für die menschliche Gesundheit diskutieren. Die Vortragssprache ist Niederländisch.

MEDUWA Innovation „plasmaaktiviertes Wasser“ unterstützt den Green Deal „Medikamente aus dem Wasser“

22.02.2019, Cathy van Beek, vom Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport zur Quartiermeisterin für nachhaltige Pflege ernannt, erklärt die Möglichkeiten der Pflege, die dritte Säule des Green Deal für nachhaltige Pflege „Medikamente aus dem Wasser“ anzugehen:

Medicijnen uit het water

Medicijnen uit het water (Dutch only)Cathy van Beek, door het ministerie van VWS benoemd tot kwartiermaker duurzame zorg, legt de mogelijkheden van de zorg uit om de derde pijler van de Green Deal Duurzame Zorg "Medicijnen uit het Water" aan te pakken: "de zorg kan ontzettend veel doen.[…] We hebben elkaar nodig. Je moet het samen doen: de zorgsector, de watersector hebben verschillende talen en beelden van elkaar. Zoek elkaar op". Cathy van Beek pleit voor een groen formularium en oplossingen in de hele medicijnketen: naast minder medicijnen voor te schrijven, zijn er terugbrengacties en wordt onderzocht hoe medicijnen kunnen worden afgebroken in het water. Als voorbeeld geeft MEDUWA partner en RUMC toxicoloog Paul Scheepers de MEDUWA-innovatie "plasma geactiveerd water" om medicijnen af te breken direct nadat ze in de urine en ontlasting op het toilet worden geloosd.

Gepostet von MEDUWA-Vechte am Montag, 4. Februar 2019

„Der Pflegesektor kann sehr viel bewirken […] .Wir brauchen einander. Man muss es gemeinsam tun: Der Pflegebereich sowie der Wassersektor haben unterschiedliche Sprachen und Bilder voneinander. Sucht euch gegenseitig auf“. Cathy van Beek plädiert für ein grünes Formularium und Lösungen entlang der gesamten Arzneimittelkette: Neben der Verschreibung von weniger Medikamenten gibt es auch Rückführungsaktionen und Untersuchungen darüber, wie Medikamente im Wasser abgebaut werden können. Als Beispiel nennt der MEDUWA-Partner und RUMC-Toxikologe Paul Scheepers die MEDUWA-Innovation „plasmaaktiviertes Wasser“, um Medikamente unmittelbar nach dem Einleiten in der Toilette abzubauen.

MEDUWA-Vecht(e) Stakeholder & Partner Treffen geht in die zweite Runde

21.02.2019, „Ganz nah am Geschehen sein“ – Mit diesem Leitgedanken entführt das MEDUWA-Team die diesjährigen Teilnehmer*innen des Stakeholder & Partner Treffens am 15. Januar 2019 in die Denkfabrik Nordhorn am Vechtesee. Neben dem Fokus auf den zwölf Innovationen sind weitere Vorträge und Foren zum Thema Medikamentenrückstände sowie multiresistente Bakterien in der Vechte Anlass für Austausch über ganzheitliche Lösungsansätze in der Praxis. Weitere Eindrücke in der Zusammenfassung S&P TreffenHören Sie weitere Eindrücke zum Stakeholdertreffen im folgenden NDR 1 Beitrag vom 15. Januar 2019:

Lesen Sie auch die Pressemitteilung der Universität Osnabrück zum 2. Stakeholder & Partner Meeting in Nordhorn vom 10.01.2019.

MEDUWA im Pharmazeutischen Wochenblatt

24.01.2019, Die Bekämpfung des Kreislaufes von Mikroverunreinigungen wie Medikamenten und resistenten Bakterien in Boden, Nahrung, Wasser und Luft kann nur mit mehrstufigen Maßnahmen in der Arzneimittelkette erreicht werden. Vor diesem Hintergrund wurde 2017 das Projekt MEDUWA-Vecht(e) ins Leben gerufen, eine Zusammenarbeit von 27 niederländischen und deutschen Unternehmen und Institutionen. „Dieses Protein wird in der Umwelt gut abgebaut, ein nachhaltiges Produkt.“ Den gesamten Artikel finden Sie hier: Frans van den Houdt, Behebung von Umweltschäden durch Interventionen in der gesamten Arzneimittelkette, Pharm weekbl 21. Dezember 2018;153-51/52.

Lesen Sie weitere Artikel über den MEDUWA-Ansatz von Margarita Amador und Alfons Uijtewaal (auf Niederländisch) Milieueffect medicijngebruik blinde vlek – Milieu 2017-6  in der Tijschrift Milieu, sowie Groene farmacie Pharmaceutisch Weekblad 20 okt 2017 Pharm weekbl 20 Oktober 2017.

Neue MEDUWA Veröffentlichung

10.01.2019, Lesen Sie den neuesten Beitrag der Radboud University zum MEDUWA-Projekt in einem druckfrischen Artikel: Duarte, D.J., Oldenkamp, R., Ragas, A.M.J., 2019, Modeling environmental antibiotic-resistance gene abundance: A meta-analysis , Science for the Total Environment.

MEDUWA-Vecht(e) Video

19.11.2018, Schauen Sie hier das MEDUWA-Vecht(e) Video über die MEDUWA Innovationen – Phytoremediation und Herbal Antibiotic Replacement

 

Nachhaltigkeitscafé zum Thema „Medikamente aus dem Abwasser“, Vortrag Ad Ragas, Nimwegen

15.07.2018, Am Donnerstag, den 5. Juli, hielt der MEDUWA-Partner, Prof. Dr. Ad Ragas, Department of Environmental Studies Radboud University, im Marikenhuis in Nimwegen einen Vortrag über „Medikamente im Trinkwasser“. Lesen Sie mehr über dieses Nachhaltigkeitscafé: „Vermeidung von Medikamentenüberschüssen im Trinkwasser“ (auf niederländisch).

Pressemitteilung 1. MEDUWA Stakeholder und Partner Treffen

27.03.2018, Medikamente und multiresistente Bakterien in Gewässern sind sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden ein Problem. In den letzten Monaten wurde immer wieder über dieses Thema vor allem in den deutschen Medien berichtet.

Ein Zusammenschluss von 27 niederländischen und deutschen Unternehmen, Universitäten, Krankenhäusern, staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen arbeitet im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts MEDUWA-Vecht (e) (MEDizin Unwanted in the Waters) an dringend benötigten Lösungen zur Reduzierung der Umweltbelastung. Am Dienstag, den 6. März 2018, brachte das Projekt MEDUWA Vecht (e) erstmals Interessenvertreter aus lokalen und regionalen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, die sich mit der menschlichen und ökologischen Gesundheit befassen, mit den Projektpartnern zusammen. Das Treffen fand an der Universität Osnabrück statt, die das Innovationsprojekt leitet. Lesen Sie die Pressemitteilung für weitere Informationen.

Grenzüberschreitendes Projekt zur Begrenzung von Medikamenten in Wasser MEDUWA Artikel in H2O

08.01.2018, Alfons Uijtewaal, Gründer und Ko-Koordinator des Projekts MEDUWA-Vecht(e), veröffentlicht einen Artikel darüber, wie wir die Kontamination von Boden und Wasser durch Medikamente und multiresistente Bakterien in der Vechte begrenzen können. Weiterlesen (Artikel auf niederländisch)

Konferenz zur Grünen Pharmazie am Universitätsklinikum Utrecht

27.10.2017, Der Umweltzyklus von Medikamenten und multiresistenten Bakterien ist ein Beweggrund für Innovationen in der human- und veterinärmedizinischen Kette. Der Gesundheitssektor sucht nach Lösungen für diese gesellschaftliche Herausforderung. Im Rahmen dieses Symposiums werden konkrete Handlungsoptionen vorgestellt. MEDUWA sponsert diese Veranstaltung. Während der Plenarsitzung und der Postersessions werden einige MEDUWA-Partner (Martien Graumans, RUMC, Rik Oldenkamp und Daniel Duarte, RU; und Willem Seinen, Alloksys BV) ihre Arbeiten vorstellen.
Link zum Programm
https://www.vvm.info/greenpharmacy