Neuigkeiten

MEDUWA Stakeholder & Partner Treffen am 15. Januar in Nordhorn

Lesen Sie die Pressemitteilung zum 2. Stakeholder & Partner Treffen in Nordhorn.

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Neue MEDUWA Publikation

Lesen Sie den aktuellen Beitrag der Radboud Universität zum MEDUWA Projekt im druckfrischen Artikel: Duarte, D.J., Oldenkamp, R., Ragas, A.M.J., 2019, Modelling environmental antibiotic-resistance gene abundance: A meta-analysis, Science for the Total Environment. Der Artikel ist hier noch bis zum 16. Februar kostenlos downloadbar.

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Das 9. Westfälische Health Management Forum am 29. November 2018

Das ‚9. Westfälische Health Management Forum‘ geht der Frage nach, welche Gründe für diese bedrohliche Entwicklung ausschlaggebend sind und welche Maßnahmen im Gesundheits- und Sozialnetzwerk ergriffen werden können, um das Risiko einer Schädigung durch »Killer-Keime« deutlich zu reduzieren. Die FOM Hochschule bietet Mitarbeitern und Führungskräften im Gesundheits- und Sozialmanagement mit dem ‚Westfälischen Health Management Forum‘ eine Möglichkeit, sich mit Experten zu aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitswirtschaft auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.  Flyer als PDF

Anmeldung: FOM_MS_9. Health Management Forum Flyer_final

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DBU-Forum „Sanfte Medizin für gesunde Tiere“ am 16. Oktober 2018, Osnabrück

Wenn Nutztiere medizinisch behandelt werden, können Medikamentenrückstände zum Beispiel über die Gülle in den Boden und die Gewässer gelangen. Der Einsatz von Antibiotika kann dazu führen, dass sich Krankheitserreger so verändern, dass dann Medikamente nicht mehr wirken: Es entstehen Antibiotikaresistenzen. „Wir brauchen praxistaugliche Lösungsansätze, die einerseits die Gesundheit von Mensch und Tier gewährleisten und andererseits negative Auswirkungen auf die Umwelt verringern“, sagt Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit der Initiative „Nachhaltige Pharmazie“ werden praxisnahe Lösungsansätze dieses globalen Problems von der DBU fachlich und finanziell gefördert. Ergebnisse von erfolgversprechenden Projekten wurden jetzt bei einem DBU-Forum mit Experten aus Wissenschaft, Politik, Tiermedizin und Agrarbranche beleuchtet und diskutiert.   Mehr Infos

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MEDUWA nehmt Teil an Deutsch-Niederländisches Vechtstromen Symposium und Vechtdaldag

Die Vechte im Wandel: Unter diesem Motto war am Donnerstag, den 27. September 2018 das Vechtesymposium und der Vechtetaltag.  Mehr Infos (auf Niederländisch)

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Pressemitteilung:
Grenzüberschreitende Allianz aus Wissenschaft und Praxis sagt Arzneimittelrückständen und multiresistenten Bakterien in Gewässern den Kampf an

Osnabrück 27.03.2018

(pdf Version der Pressemitteilung)

Arzneimittelrückstände und multiresistente Bakterien in Gewässern sind sowohl in Deutschland, als auch in den Niederlanden ein Problem. Immer wieder ist in den letzten Monaten über das Thema vor allem in deutschen Medien berichtet worden.
Eine Allianz aus 27 niederländischen und deutschen Unternehmen, Universitäten, Krankenhäusern, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen arbeitet daher gemeinsam an dringend notwendigen Lösungen zur Reduktion der Umweltbelastung im grenzüberschreitenden Projekt MEDUWA-Vecht(e) (MEDizin Unerwünscht im WAsser).
Am Dienstag, den 6. März 2018 brachte das Projekt MEDUWA Vecht(e) zum ersten Mal Akteure der Anreinerstaaten aus lokalen und regionalen Regierungsstellen und Nichtregierungsorganisationen, die sich mit der Gesundheit von Mensch und Umwelt befassen, mit den Projektpartnern zusammen. Das Treffen fand in der Universität Osnabrück statt, die das Innovationsprojekt leitet.
Dorothee Altenhofen, Betriebsleiterin des Niedersächsischen Amt für Wasserwirtschaft, Küstenschutz und Naturschutz -Büros, das sich mit grenzüberschreitenden Themen befasst, betonte die wichtige Rolle in ihrer Eröffnungsrede, die sie und die anderen Anspruchgruppen, sogenannte Stakeholder, bei der Beratung, den Daten und Kontakten für das Projekt, sowie bei der Identifizierung von Marketingmöglichkeiten spielen. „Medikamentenrückstände und multiresistente Keime sind das meist unterschätzte Problem in der Wasserqualität und Ökologie“ unterstreicht einer der Stakeholder die Wichtigkeit des Projektes.
Das dreijährige Projekt wird finanziert durch das INTERREG Deutschland-Nederland Programm. Es entwickelt Produkte und Dienstleistungen aus Wissenschaft und Praxis zur Reduzierung der Emissionen von Human- und Tierarzneimitteln und multiresistenten Bakterien. Gleichzeitig werden diese Innovationen nach ihrer Markteinführung die regionale Wirtschaft unterstützen. Die Innovationen konzentrieren sich auf den gesamten Lebenszyklus der Arzneimittel. Beispiele für Innovationen sind Überwachungssysteme für Wasser und Tiere, Filtrations- und Oxidationstechnologien, Antibiotika-Ersatz aus pflanzlichen Quellen, Arzneimittel aus pflanzlichen und tierischen Enzymen sowie Instrumente zur Messung, Sichtbarkeit und Vergleichbarkeit der Verschmutzung.
Erklärtes MEDUWA Ziel ist es, mit Unterstützung der EU, der beteiligten Partner und Stakeholder bis 2020 bei der Bewältigung dieser komplexen Herausforderung bahnbrechende Fortschritte zu erzielen.
„Die Entwicklung gefährlicher multiresistenter Bakterien in unserer Umwelt beunruhigt mich sehr, insbesondere die Tatsache das seitens der Politik bislang noch so wenig dagegen unternommen wurde. Daher freue ich mich im Rahmen dieses EU geförderten Projektes einen ersten Schritt machen zu können.“ Mit diesen Worten schloss Projektleiterin Bianca Müllmann das Treffen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Bianca Müllmann
Institut für Umweltsystemforschung,
Universität Osnabrück:
Telefon:            +49 541 969 3278
E-Mail:             bmuellmann[at]uos.de