Wie belastet sind unsere Badeseen?

Wie belastet sind unsere Badeseen?

Die Badesaison beginnt wieder, nicht nur in den Freibädern, sondern auch in den Badeseen.  Wir berichteten bereits über den Abschlussbericht der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und das Universitätsklinikum Bonn  zur Belastung von Kläranlagen und Oberflächengewässern mit antibiotikaresistenter Bakterien. Eine der MEDUWA Innovationen, dem WIS Modell, simuliert das Ausmaß der Verbreitung von Medikamenten in der Vechte.

Welche Qualität haben nun die Badeseen? Die Ergebnisse des Landesgesundheitsamtes in Hannover und des Umweltministeriums NRW äußern aktuell keine Bedenken über die Qualität ihrer Badegewässer. Die EG-Badegewässerrichtlinie 2006/7/EG regelt die regelmäßige Überprüfung der ausgewiesenen Badestellen. Messen die Behörden eine mangelhafte Wasserqualität, wird ein Badeverbot ausgesprochen.

Zu Berücksichtigen ist jedoch, dass diese Angaben und Messungen sich nur auf ausgewiesene EU-Badestellen beziehen. Nicht ausgewiesene Badestellen können daher mit resistenten Keimen belastet sein. Diese können besonders für Kleinkinder, Senioren oder Menschen mit geschwächtem Imunsystem gefährlich sein. Wer sicher gehen möchte, in einem Gewässer frei von antibiotikaresistenten Bakterien baden zu können, sollte daher nur die ausgewiesenen EU-Badestellen benutzten.

Weitere Informationen zu den EU-Badestellen und deren aktuelle Wasserqualität finden Sie hier für NRW, Niedersachsen und die Niederlande.

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.