BDEW fordert neue Arzneimittelstrategie für Deutschland vom Hersteller bis zum Verbraucher

BDEW fordert neue Arzneimittelstrategie für Deutschland vom Hersteller bis zum Verbraucher

MEDUWA macht es vor: Zur Reduktion von Arzneimitteln in der Umwelt Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbeziehen und neben der Entsorgungsebene auch an der Produktions- und Anwendungsebene ansetzen.

Hier ein Zeitartikel (22. Oktober 2018) über eine BDEW (Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft) Studie zu ökonomischen Instrumenten zur Reduktion von Arzneimitteln, um die sogenannte vierte Klärstufe zu decken. „Zusätzlich zur vierten Klärstufe sei es nötig eine „neue Arzneimittelstrategie für Deutschland vom Hersteller bis zum Verbraucher“ zu entwickeln, schreibt der BDEW. […] Die Belastung der Gewässer durch Medikamentenrückstände wird sich in Zukunft laut dem Bericht noch verstärken. Gründe dafür sind die Alterung der Gesellschaft und ein steigender Pro-Kopf-Verbrauch an Arzneimitteln. Nicht immer stammen die Medikamentenrückstände aus Humanarzneimitteln, auch die Landwirtschaft trägt zur Verunreinigung der Gewässer bei, zum Beispiel durch das übermäßige Ausbringen von Gülle.“